Xbox-CEO Asha Sharma sagte während Microsofts jüngstem Investorengespräch, die Nachfrage nach den Konsolen des Unternehmens übersteige das Angebot. Sie argumentierte, die geringeren Verkäufe seien darauf zurückzuführen, dass nicht genügend Geräte hergestellt oder bereitgestellt werden konnten. Außerdem sagte sie, der Rückgang im Jahresvergleich habe sich gegenüber dem vorherigen Quartal abgeschwächt. Später teilte Sharma ihre Aussagen erneut auf X.

Microsofts Ergebnisse zeigen jedoch, dass die Umsätze mit Xbox-Hardware im Quartal im Jahresvergleich um 14 % sanken, trotz höherer Konsolenpreise. Die Zahlen haben Fragen dazu aufgeworfen, wie ein Lieferengpass zu den gemeldeten Ergebnissen passen würde. In der Quelle wird außerdem darauf hingewiesen, dass Xbox-Series-X- und Series-S-Konsolen bei lokalen und landesweiten Überprüfungen im Einzelhandel nicht besonders schwer zu finden waren; zugleich wird eingeräumt, dass die Verfügbarkeit variieren kann.

Der Bericht wirft die Möglichkeit auf, dass manche Verbraucher Konsolen im Vorfeld künftiger Preiserhöhungen kaufen könnten, möglicherweise in Erwartung hochkarätiger Veröffentlichungen wie Grand Theft Auto VI. Er belegt jedoch nicht, dass dies die Nachfrage antreibt.

Die Ergebnisse sind der erste große Quartalsbericht seit dem Neustart von Xbox, der darauf abzielt, den Geschäftsbereich wieder in die Gewinnzone zu bringen, und Stellenstreichungen umfasst. Laut Quelle könnte es noch zu früh sein, die Auswirkungen dieser Änderungen zu beurteilen. Die Umsätze mit Xbox-Inhalten und -Diensten gingen im Jahresvergleich um 2 % zurück, wobei die Rückgänge Inhalte von Drittanbietern und Game Pass betrafen; der Bericht legt nahe, dass Letzteres mit einer Preissenkung im April zusammenhängen könnte.

Microsoft teilte außerdem mit, dass die Kosten im Segment Devices and Consumer um 8 % gesunken seien, was auf geringere Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus der Übernahme von Activision zurückzuführen sei. In anderen Bereichen erreichte der Umsatz mit Microsoft Cloud 63,9 Milliarden US-Dollar und wuchs im Jahresvergleich um 30 %, während Cloud- und KI-Initiativen die Gesamtergebnisse des Unternehmens stützten.

Quellen: Game Developer.